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Kuratorium-Deutsche-Bestatt
Deutsche-Bestattungsvorsorg

 

Wir beraten Sie umfassend

  • Patientenverfügung Open or Close

    Die Patientenverfügung ist eine schriftliche Erklärung, in der eine Person
    bestimmt, daß sie im Falle einer schweren, unheilbaren Erkrankung oder bei
    irreversiblen Schäden ( z.B. nach einem Unfall oder Schlaganfall) mit sicherer
    Todesprognose nicht mit künstlichen Mitteln (Maschinen) am Leben erhalten
    werden möchte.

    Wofür braucht man sie ?
    Wenn bei Krankheit oder nach einem Unfall die Lebensfunktionen nur noch durch
    Maschinen aufrechterhalten werden können und keine Aussicht auf Heilung besteht,
    kommt die Verlängerung des Lebens fast immer einer reinen Verlängerung der
    Leidenszeit bzw. des Sterbevorgangs gleich.
    Viele Menschen wünschen sich, sollten Sie jemals in eine solche aussichtslose
    Situation gelangen, daß sie dann nicht künstlich am Leben erhalten werden.
    Wenn aber der Patient nicht mehr entscheidungsfähig ist, z.B. weil er im Koma liegt,
    muß der Arzt den mutmaßlichen Patientenwillen herausfinden.
    Um hier den Patienten und Ärzten diese schwierige Situation zu erleichtern, wurde
    die Patientenverfügung geschaffen, die den Willen des Patienten klar dokumentiert.

    Wie sieht sie aus ?
    Es besteht grundsätzlich keine Formvorschrift. Wichtig ist die klare Willensäußerung,
    die Unterschrift, die Benennung von ein bis zwei Zeugen und einer Vertrauensperson,
    z.B. Hausarzt, und das Datum der Ausstellung, um die Aktualität der Willensäußerung
    feststellen zu können.

    Alters-/ Vorsorgevollmacht
    Eine Erklärung einer sogenannten Alters- oder Vorsorgevollmacht findet zunehmend
    Interesse für den Fall, daß der Vollmachtgeber geschäftsunfähig wird, etwa nach einem
    Schlaganfall, Verkehrsunfall oder bestimmten Erkrankungen wie z. B. Alzheimer etc.

    Wofür braucht man sie ?
    Die Vollmacht dient dazu, daß der Bevollmächtigte Handlungen im
    rechtsgeschäftlichen Verkehr im Namen des Vollmachtgebers ausüben kann,
    z. B. bei Vermögensangelegenheiten ( Kapitalanlagen, Bankgeschäfte, etc. ),
    Angelegenheiten der persönlichen Betreuung und Versorgung ( medizinische und
    pflegerische Versorgung ), Versorgungsangelegenheiten ( Renten, Versicherungs-
    leistungen ) und Steuersachen.

    Wie sieht sie aus ?
    Grundsätzlich besteht für eine solche Vollmacht keine Formvorschrift.
    Aufgrund der Komplexität einer solchen Vollmacht empfiehlt es sich aber, den Rat
    eines Rechtsanwaltes oder Notars einzuholen

  • Ansprüche aus der Rentenversicherung Open or Close

    Hat ein Verstorbener Beiträge in die Rentenversicherung entrichtet,
    so kann der hinterbliebene Angehörige gegebenenfalls Anspruch auf Zahlung aus der
    Rentenversicherung geltend machen.
    Renten an Hinterbliebene sind: Witwen- / Witwer- sowie Waisenrenten.

    Witwenrente
    Witwenrente erhält nach dem Tod des Ehemannes seine Witwe, wenn die
    Versicherungsbedingungen erfüllt sind.
    Witwe ist die Frau, die mit dem Versicherten zum Zeitpunkt seines Todes rechtskräftig
    verheiratet war.
    Dies gilt also nicht für eine eheähnliche Gemeinschaft oder geschiedene Ehefrauen.
    Die Witwenrente beginnt mit dem Todestag des Versicherten. Hat der Versicherte im
    Sterbemonat selbst schon eine Rentenzahlung erhalten, so beginnt die Zahlung der
    Witwenrente erst im darauffolgenden Monat.

    Witwerrente
    Hier gelten die selben Voraussetzungen wie für die Zahlung von Witwenrente.
    Zahlungen an den geschiedenen Ehepartner:
    Wurde die Ehe vor dem 1. 7. 1977 rechtskräftig geschieden, so werden auch
    Zahlungen aus der Rentenversicherung geleistet.
    Voraussetzungen sind, daß der geschiedene Ehepartner nicht wieder geheiratet hat
    und im letzten Jahr vor dem Tod des geschiedenen Ehepartners Unterhalt von
    diesem erhalten hat.

    Höhe der Rentenzahlung
    Die Höhe der Rentenzahlung ist weitgehend von der Höhe der während des
    gesamten Versicherungslebens gezahlten Beiträge abhängig.
    Der Verdienst während der gesamten Versicherungszeit ist maßgebend.

    Waisenrente
    Eheliche Kinder eines Verstorbenen können einen Antrag auf Waisenrente stellen,
    ebenso die für ehelich erklärten Kinder sowie die nichtehelichen und als KInd
    angenommenen KInder, Stiefkinder, Pflegekinder sowie Enkel und Geschwister
    eines Versicherten, die in seinem Haushalt aufgenommen waren.
    Waisenrente gibt es nach dem Tode der Mutter wie des Vaters, wenn diese versichert
    waren. Die Zahlung der Rente beginnt mit dem Tode des Versicherungsnehmers und
    wird grundsätzlich bis zur Vollendung des
    18. Lebensjahres gezahlt.
    Bei Schul- und Berufsausbildung längstens bis zum 27. Lebensjahr.

    Vorschußzahlung auf die Rentenzahlung
    Für die Witwe bzw. den Witwer besteht die Möglichkeit eine Vorschußzahlung zu
    beantragen. Voraussetzung ist, daß der Ehegatte bis zu seinem Tod bereits eine
    Zahlung aus der Rentenversicherung erhalten hat.
    Der Vorschuß beträgt das Dreifache des für den Sterbemonat gezahlten Renten-
    beitrages. Der Antrag auf die Vorschußzahlung muß innerhalb von 20 Tagen nach
    dem Tod des Ehegatten bei der Rentenrechnungsstelle per Post erfolgen.

    Ansprüche aus der Beamtenversorgung
    Hatte der Verstorbene beamtenrechtliche Bezüge, so kann der Angehörige bei den
    zuständigen Besoldungsämtern einen Antrag auf Sterbegeld stellen.
    Besoldungsämter sind die Behörden der Städte, der Gemeinden, der Länder und
    des Bundes, sowie die Deutsche Bahn und Post.

    Ansprüche aus einer Zusatzversorgung
    Für Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes bestehen z.B. Zusatzversorgungskassen.
    Für die Zahlungen eines Sterbegeldes ist hier ein Antrag bei der
    “Bundesversorgungsanstalt des Bundes und der Länder” in Karlsruhe zu stellen
    oder bei den jeweiligen Berufsgenossenschaften bzw. Gewerkschaften

  • Der letzte Wille Open or Close

    Das Testament ist eine vom Erblasser einseitig getroffene Verfügung über seinen
    Nachlaß. Zu seiner Gültigkeit bedarf es einer bestimmten Form.
    Zu unterscheiden ist zwischen einem eigenhändigen ( privat-schriftlichen ) und einem
    öffentlichen ( notariellen ) Testament.

    Das eigenhändige Testament muß handschriftlich selbst geschrieben werden. Es soll
    die Worte “Testament” oder “Letzter Wille” enthalten, ferner die Unterschrift aus Vor-
    und Zuname sowie den Ort und das Datum. Das gemeinschaftliche Testament wird
    wie ein Einzeltestament errichtet. Es genügt wenn ein Ehepartner die Erklärung mit
    den Worten “Dieses Testament ist auch mein letzter Wille” unter Angabe von Ort und
    Datum ebenfalls unterschreibt.
    Ein handschriftliches Testament kann man privat aufbewahren - es sollte aber auf-
    findbar sein - oder beim zuständigen Amtsgericht in amtliche Verwahrung geben.
    Für kleinere Vermögen, Sparguthaben, Hausrat etc. genügt oft ein solches Privat-
    testament. Um jedoch Unklarheiten, Widersprüche oder Unkenntnis der Gesetzeslage
    auszuschließen, empfiehlt es sich, gegebenenfalls den Rat eines Rechtsanwaltes oder
    Notars einzuholen.

    Das öffentliche Testament wird von einem Notar oder Amtsgericht errichtet.
    Dort wird der letzte Wille schriftlich festgehalten. Der Notar berät und belehrt Sie in
    allen wichtigen rechtlichen Fragen und Vorschriften.
    Über den Inhalt eines Testaments lassen sich keine allgemein gültigen Regeln oder
    Ratschläge aufstellen.